Veranstaltungen

Human Chain Project - Menschenkette gegen die Todesstrafe im Iran

English, Farsi below

HUMAN CHAIN PROJECT ist eine unpolitische Organisation von Menschenrechtsaktivisten aus aller Welt, die am 05. März 2011 zum ersten Mal in vielen Städten auf der ganzen Welt Menschenketten veranstalten wird. "Hand in Hand, Schulter an Schulter" wollen die Menschen aufmerksam machen auf die Hinrichtungen und massiven Menschenrechtsverletzungen im Iran. Laut Menschenrechtorganisationen wird im Iran alle 8 Stunden ein Mensch hingerichtet. Der iranische Staat steht schon lange in der Spitze der Staaten mit höchster Hinrichtungsanzahl. HUMAN CHAIN PROJECT fordert mit dieser friedlichen Aktion eine sofortige Abschaffung der Todesstrafe im Iran und einen verstärkten internationalen Druck der Regierungen auf den Iran.

Ali Samadi Ahadi „Ich werde nie wieder in den Iran reisen können“ (jetzt.de)

Der in Köln lebende Regisseur Ali Samadi Ahadi hat auf Basis von Handyfilmen und Blogeinträgen einen Film über die grüne Revolution im Iran gedreht.

Im Sommer 2009 demonstrieren hunderttausende Iraner in Teheran gegen den Wahlbetrug Ahmadinedschads. Die friedlichen Proteste wurden brutal niedergeschlagen, Blogger und Journalisten verhaftet und gefoltert. Der Regisseur Ali Samadi Ahadi hat in seinem Film The Green Wave Handyfilme und Blogeinträge aus dieser Zeit mit der fiktiven Geschichte zweier iranischer Demonstranten verknüpft. Samadi wurde 1972 im Iran geboren und kam als Jugendlicher nach Deutschland. Für seine Dokumentation „Lost Children“ wurde er 2006 mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. „The Green Wave“ läuft am 24. Februar in deutschen Kinos an. Es ist der erste Kinofilm zur sogenannten grünen Bewegung im Iran.

Protest vor dem Konsulat - 25 Bahman

Wegen der für heute angemeldeten Demonstrationen im Iran werden auch wir in München heute Nachmittag vor dem Konsulat protestieren!!

Zeit: 15.30 Uhr, 14. Februar (25. Bahman) 2011
Ort: Mauerkircherstr. 59, 81679 München

Hintergrund: Iranische Opposition erneuert Protestaufruf

Wir freuen uns auf Euch!

Nachtrag zum Tag der Studenten (16 Azar) 2010

Am Montag, den 6. Dezember 2010, versammelten sich Mitglieder von United4Iran Bayern und weitere Unterstützer - unabhängige bzw. in anderen Gruppen aktive iranische Studenten - an der Technischen Universität München zu einem Flashmob-Protest. Ziel dieser Aktion am Vortag des nationalen "Tags der Studenten" war es, Solidarität mit den Studenten im Iran zu zeigen und Aufmerksamkeit für deren Situation zu wecken.

Insgesamt war es eine erfolgreiche Veranstaltung. Wir hatten unser grünes Tuch mit den Bildern von Studenten, die im Iran inhaftiert sind, direkt vor der Mensa aufgebaut, so dass uns die TU-Studenten auf dem Weg zum Mittagessen nicht verfehlen konnten. Das Interesse war größer als erwartet: wir konnten viele (ca. 200-300) Flugblätter mit Informationen über die inhaftierten Studenten sowie über Demonstranten, die nach der Präsidentschaftswahl 2009 getötet wurden, verteilen. Kurzfristig mussten wir sogar Flugblätter nachdrucken gehen, weil sie uns ausgegangen waren.

Nach zwei Stunden, und nachdem wir das Protestlied "Yare Dabestani" (Mein Klassenkamerad) gesungen hatten, beendeten wir die Aktion.

Proteste im Iran

Am 7. Dezember wird traditionell der Ermordung dreier Studenten im Jahr 1953 durch die Polizei des Schahs gedacht. Außerdem bietet dieser Tag eine Gelegenheit, Widerstand gegen das iranische Regime zu zeigen, da die Hochschulen nicht völlig von den Sicherheitskräften kontrolliert werden können. Auch in diesem Jahr hatten Studenten vieler iranischer Universitäten Proteste angekündigt.

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