Warum die Medien Ahmadinejad während seiner Reise nach New York boykottieren sollten

Im Folgenden ein Aufruf eines kanadisch-iranischen Aktivisten, den wir gerne aufgreifen:

Erneut haben Aktivisten eine Kampagne ins Leben gerufen, welche sich an die Hotelbesitzer von New York richtet, damit diese Mahmoud Ahmadinejad und seiner Delegation während der im September bevorstehenden Reise zur UN-Generalversammlung keine Unterkunft zu gewähren. Diese Bemühungen sind lobenswert. Da solche Versuche in der Vergangenheit nicht immer erfolgreich waren, sollten aber weitere Mittel ergriffen werden, um dem Präsidenten der Islamischen Republik Iran klar zu machen, dass er nicht willkommen ist.

Ahmadinejad sollte seine eigene Medizin zu schmecken bekommen, indem ihm das verweigert wird, was er seinen eigenen Bürgern nicht gewährt: Redefreiheit. Immer wieder hat er in Interviews, die während der Besuche bei den Vereinten Nationen mit ihm geführt wurden, ohne Scham gelogen.

Als Demagoge und Meister im Betrug weicht er Fragen geschickt aus, indem er sie einfach an den Interviewer zurückgibt. In den letzten Jahren konnte man dabei zusehen, wie er erfahrene Nachrichtensprecher wie Larry King und Charlie Rose ausmanövrierte. Die westlichen Medien haben die Gelegenheit nicht genutzt, seine verachtenswerten Lügen und die unter seiner Herrschaft begangenen Gräueltaten offen zu legen. Warum soll man ihm das Rampenlicht überlassen und Millionen freiheitsliebender Iraner, die von einem demokratischen Iran träumen, entmutigen? Das beste und effektivste Mittel, ihn zu entehren, ist ein Boykott durch die Medien.

Wenn die Medien dazu nicht willens sind, sollten sie wenigstens iranische Experten an der Hand haben, um in intelligenter Weise mit ihm zu debattieren und seine Verlogenheit zu entlarven.

Eine Nachricht an die internationale Gemeinschaft: Bitte nutzen sie alle zur Verfügung stehenden Mittel, um Ihre lokalen Medien von einem Boykott Ahmadinejads während seines Aufenthalts in New York zu überzeugen. Indem wir Ahmadinejad bloßstellen, zeigen wir nicht nur, dass er eine persona non grata ist, sondern beweisen auch Solidarität und Unterstützung für die große Mehrheit der Iraner - wir geben ihnen Hoffnung und Mut, ihren friedlichen Kampf für Veränderung, ihr Streben nach Freiheit und Demokratie fortzusetzen.

A. Afshin Jam
Vancouver, Kanada

Proteste gegen Ahmadinejad in New York (2010)Proteste gegen Ahmadinejad in New York (2010)


Why the media should boycott Ahmadinejad on his next trip to NY

Attempts by those who are trying to get NY’s hoteliers to once again reject Mahmoud Ahmadinejad and his delegation’s stay on his upcoming trip to the UN’s General Assembly in September 2011 should be lauded. However, since previous attempts have not always been successful, other methods should be considered to make the President of the Islamic Republic of Iran know he is not welcome.

Ahmadinejad should get a taste of his own medicine by being denied what he has denied his own citizens: freedom of speech. He has proven time and time again, without shame, to blatantly lie in interviews conducted during his UN visits.

A demagogue and well-known “master of deception”, he skilfully dodges answers to questions by simply reverting the questions back to the interviewer. In the last few years we have seen him manipulate experienced senior news anchors including Larry King and Charlie Rose. The Western media has not taken advantage of exposing his despicable lies and the terrors committed under his regime. Why give him the spot light and demoralize millions of freedom loving Iranians who dream of having a democratic Iran? The best and most effective method to dishonour him is for the media to boycott him.

If the media is unwilling to boycott him, at the very least they should have Iranian experts at hand to intelligently debate him and expose his mendacity.

A message to the international community: Please help in whatever way possible to convince your local media to boycott Ahmadinejad during his visit to the United Nations. By humiliating Ahmadinejad we will not only be sending a message that he is a persona non grata but we will be showcasing our support and solidarity with the vast majority of Iranian people, giving them hope and the encouragement to continue their peaceful struggle for change and quest for freedom and democracy.

Mr. A. Afshin Jam
Iranian-Canadian activist
Vancouver, Canada