Aufnahme von zusätzlichen iranischen Flüchtlingen

10. Juli 2010
Unterstützt den Antrag der „Grünen“ im Bundestag auf Aufnahme von zusätzlichen iranischen Flüchtlingen!

Hier lesen: Der Antrag der „Grünen“
Pressemitteilung des Deutschen Bundestags

Bitte unterstützen Sie diesen Antrag! Setzen Sie sich bei Ihren Abgeordneten und den Menschenrechtsbeauftragten der Parteien dafür ein, dass diese Flüchtlinge aufgenommen werden, und zwar deutlich mehr als die im Video erwähnten 50.

HIER finden Sie Ihre/n Abgeordnete/n
HIER geht es zum Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe.

Kontakt:
Deutscher Bundestag
Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon: +49 (0)30 227 33550
Fax: +49 (0)30 227 36051
E-Mail: menschenrechtsausschuss@bundestag.de

HIER können Sie die Fraktionen per E-Mail kontaktieren - gehen Sie zum 4. Stichpunkt „Fraktionen (E-Mail-Adressen)“ und benutzen Sie die angegebenen Links

Ein Textvorschlag für den Brief:

(Anrede)

Bezug nehmend auf den Antrag der „Grünen“ vom 7. Juli 2010 auf die Aufnahme weiterer iranischer Flüchtlinge aus der Türkei (s. http://www.gruene-bundestag.de/cms/default/dokbin/346/346802.antrag_iran...) möchte ich Sie nachdrücklich bitten, diesen Antrag zu unterstützen und alles Ihnen Mögliche zu tun, damit er angenommen und schnellstmöglich umgesetzt wird.

Wie im Antrag der „Grünen“ bereits dargelegt, befinden sich die iranischen Flüchtlinge in der Türkei in einer äußerst schwierigen Situation. Sie müssen für ihr vorläufiges Bleiberecht hohe Summen aufbringen (pro Kopf alle sechs Monate 330$) und ihren Lebensunterhalt bezahlen, erhalten aber keine Arbeitserlaubnis. Viele sitzen monate- oder jahrelang in der Türkei fest, während sie auf die Bearbeitung ihres Falls durch die UN warten (http://www.iranhumanrights.org/2010/02/asylum-in-turkey-futile-hopes-and...).

Oft sind die Flüchtlinge nur mit dem geflohen, was sie am Leibe trugen. Oft kommen sie direkt aus dem Gefängnis, wo sie schwer gefoltert und traumatisiert wurden, und sind in der Türkei ohne ärztliche Versorgung und psychologische Betreuung auf sich allein gestellt. Dabei sind sie in der Türkei nicht einmal sicher vor dem Zugriff des iranischen Regimes und leben in ständiger Angst und Unsicherheit.

All diese Umstände stellen eine immense Belastung für diese Menschen dar, die im letzten Sommer noch die Bewunderung und Unterstützung der Weltöffentlichkeit hatten.

Ich fordere Sie auf, all Ihren Einfluss geltend zu machen und sich dafür einzusetzen, dass die Bundesregierung ihren solidarischen Worten vom letzten Jahr nun konkrete Taten folgen lässt. Es müssen und können deutlich mehr als 50 Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen werden.

Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

Quelle: Julias Blog